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Grundlagen der Mathematik und Analysis (VO GMA, 3 ECTS, 2. Semester) (up)

Montag, 13:15-14:45, Hörsaal 1, Währingerstraße 29, maximal 210 Personen  
«GMA-Vorlesung im u:Space» 
3 ECTS = 75 Echtstunden = 18 Stunden im Hörsaal + 57 Stunden selbständiges Lernen! 
 
Diese Lehrveranstaltung fand im Sommersemester 2016 zum letzten Mal statt!  
Letzter Prüfungstermin am 23.1.2017. 
Ersetzt durch die Lehrveranstaltung MG2. 
Auskünfte ausschließlich im SSC oder durch den/die SPL!  
 
 
Eine Vorlesung ist zwar eine Lehrveranstaltung ohne Anwesenheitspflicht, jedoch empfehle ich den regelmäßigen Besuch der Vorlesung: Manches steht in keinem Buch oder ist auch durch Internetrecherche nicht erfahrbar. 
 
GMA-Homepage = diese Seiten hier 

Ein Vorwort (up)

Dies ist eine Semi-Inverted-Classroom Blended-Learning Veranstaltung, d.h. ein Teil der Lehrveranstaltung findet im Hörsaal statt, einen weiteren Teil der Lehrveranstaltungsinhalte finden Sie auf dieser Site: Einerseits Unterlagen zur Vorlesung, die dazu dienen, dass Sie die entsprechenden Folien bereits vor der Vorlesung durcharbeiten können, um in der Vorlesung sinnvolle Fragen stellen bzw. um besser mitschreiben zu können. Andererseits wird Ihnen Zusatzmaterial zur Verfügung gestellt, damit Sie sich mit den Vorlesungsinhalten vertiefend auseinandersetzen können - oder aber um Ihre Lücken aus der Schulzeit zu schließen. Die Inhalte der Lehrveranstaltung Mathematische Basistechniken sind Grundvoraussetzung für diese Lehrveranstaltung, die Sie beherrschen müssen, insbesondere das Lösen von linearen Gleichungen, die komplette Matrizenrechnung und das Rechenen mit komplexen Zahlen. Neues in der Mathematik baut immer auf Altem auf! 
 
Ich versuche, die mathematische Theorie anhand von Beispielen und mit Hilfe von Analogieschlüssen konstruktiv einzuführen.  
Auch das Lernen soll dementsprechend konstruktiv bzw. konstruktivistisch von statten gehen, d.h. jede/r muss sich ihr/sein Wissen aus den dargebotenen Fakten und Informationen konstruktiv, eigenständig und selbstverantwortlich erarbeiten. Lernen ist ein aktiver, anstrengender aber auch erfüllender Prozess, der durch eigene Lernstrategien unterstützt werden muss. Dieser Lernprozess kann bei jedem/r zu unterschiedlichen Ergebnissen führen, da jede/r die Welt anders erfährt und anders interpretiert. Daher ist eine soziale Interaktion notwendig, um diese Ergebnisse - das eigene Wissen - mit anderen zu besprechen, zu diskutieren und abzugleichen. Dies ist auch Bestandteil einer Evaluation und Reflexion des eigenen Lernens, des eigenen Lernprozesses, der eigenen Lernstrategie und - nicht zuletzt - des eigenen Wissens. 
 
Optimal wäre es, wenn Sie die Inhalte vor der Vorlesung erarbeiten und in der Lehrveranstaltung Verständnisfragen zum Thema stellten. Leider ist das bei eine so großen Menge von Hörer*innen nicht einfach möglich und offenbar nur von wenigen Studierenden erwünscht (Erfahrung aus x Semestern). Dazu wäre eine Maximalgröße von 25, besser 16, Teilnehmer*innen optimal. 
 
Diese Site soll zu Ihrer Unterstützung dienen: Es wird authentisches Material zur Verfügung gestellt, das über den Horizont der Vorlesung hinaus geht. In der Vorlesung sollen Sie die Inhalte erarbeiten bzw. die Interpretation des Vortragenden als Überprüfung mit Ihrer eigenen Interpretation vergleichen. Fragen stellen hilft. Die Übungen zur Vorlesung dienen zur weiteren Überprüfung Ihres Wissens, d.h. Sie müssen selbst bewerten, ob Ihr Wissen über den Stoff ausreichend ist und ob Sie die vorliegenden Materialien richtig interpretiert haben. Tutorien können helfen, Lücken zu schließen. Stellen Sie daher dort Ihre Fragen zu den Inhalten. Das Verständnis der Inhalte - Ihr Wissen - können nur Sie selbst erarbeiten. Soziale Kontakte mit anderen Lernenden dienen dazu, sich auszutauschen und Ihr Wissen zu korrigieren bzw. andere Interpretationen und Sichtweisen kennen zu lernen. 
 
Mathematik ist in erster Linie eine formale Sprache (wie etwa eine Computersprache), die jede/r lernen kann. Dazu genügt es aber nicht, die Grammatik und die Vokabeln auswendig zu lernen, sondern man muss sie verwenden und anwenden können (Verständnis der Semantik) und ausreichend üben, und zwar selbständig, bis man gewisse Algorithmen verinnerlicht hat. Man muss in erster Linie sein eigenes Gehirn verwenden, allerdings kann, soll und muss man auch mit anderen Lernenden Erfahrungen austauschen und eventuell eigene Interpretationen eines Sachverhaltes diskutieren. 
 
Für diese Lehrveranstaltung bekommen Sie 3 ECTS, das entspricht ca. 75 Echtstunden Arbeitsaufwand für hinreichend mathematisch begabte Studierende, die wir im MINT-Bereich voraussetzen. D.h.: Sie müssen sich den Stoff zusätzlich erarbeiten, in der Vorlesung sitzen alleine genügt nur für die allerwenigsten, die Übungen alleine vermitteln Teilbereiche der Vorlesung, Zusammenhänge, wie sie auch in der Prüfung verlangt werden (Verständnisfragen), aber nicht. 

Kommunikation (up)

Liebe Studierende! Ich habe pro Semester mehr als 700 Studierende zu "betreuen" sowie sehr viele Kolleginnen und Kollegen an der Uni, sodass ich nicht jedem/jeder einzelnen die Fragen nochmals per E-Mail beantworten kann und will (vgl. weiter unten). Verbindliche Mitteilungen der Universität bekommen Sie als E-Mail aus dem Rektorat oder der SPL an Ihre u:Account-E-Mailadresse geschickt. Von uns wird voraussgesetzt, dass Sie diese Informationen lesen und verstehen. Diese Informationen werden in den einzelnen Lehrveranstaltungen nicht nocheinmal erklärt, sondern das vorgeschriebene Prozedere am Anfang eines Semesters abgearbeitet (Lehrverwaltung). Die Lehrenden haben diese studienrelevanten Informationen nicht, die Ihnen als Studierende kommuniziert wurden! Auskunft dazu finden Sie ausschließlich auf den Seiten der SPL unter «Anmeldung» und im «SSC (StudienServiceCenter)». 
 
In den Lehrveranstaltungen erfahren Sie Folgendes: 
Bitte beachten Sie beim Posten immer die «Netiquette».  

E-Mail-Kommunikation (up)

Ausschließlich in dringenden Fällen. Um Ihre Identität als Studierende/r identifizieren zu können, schreiben Sie ausschließlich vom u:Account aus (Matrikelnummer). Über diesen findet auch die schriftliche Kommunikation "der Universität" mit Ihnen statt. Der u:Account ist gesichert und auch vor Spam geschützt. Weiterleitungen "amtlicher" E-Mails, insbesondere an gratis E-Mail-Dienste, sollten Sie zum eigenen Schutz unterlassen (die Inhalte der E-Mails werden analysiert, personenbezogene Daten verknüpft und oft an Werbeanbieter weiterverkauft, da diese Anbieter nicht an die EU-Richtlinien zum Datenschutz gebunden sind). Wegen Datenschutz- und Persönlichkeitsrechten antworte ich Studierenden daher offiziell nur an Universitätsadressen (ich habe kein Interesse daran, dass die Inhalte meiner E-Mails analysiert werden und weiter vermarktet werden (und ich dann auch zusätzlichen, personalisierten Spam erhalte, der Arbeitszeit kostet)) und sie sollten kein Interesse daran haben, dass etwa Ihre Zeugnisse, Noten oder aber auch Ihre Zugangsdaten bekannt werden. Im Gegensatz dazu schützt die Universität Wien ihre internen Services - und damit auch Ihre Daten - nach bestem Wissen und Gewissen. E-Mails ohne Betreff und E-Mails ohne identifizierbaren Absender werden entweder bereits durch den Spam-Filter ausgeschieden oder sofort gelöscht.  
 

Rechtliches (up)

Es ist verboten, in den Lehrveranstaltungen Ton-, Bild- und/oder Videomitschnitte zu machen. Ein Mitschneiden verstößt sowohl gegen Persönlichkeitsrechte als auch möglicherweise gegen Urheber- und Verwertungsrechte (etwa das Verbot durch den Urheber nicht authorisierter elektronischer Duplikate)! Es sind bereits Fälle bekannt, wo es einzelnen Studierenden teuer kam (Unterlassungserklärungen, Rechtsanwaltsgebühren). Es zeugt außerdem davon, dass der- oder diejenige, der/die solche Mitschnitte anfertigt oder gar postet, Grundlegendes aus dem Bereich Informatik nicht gelernt hat bzw. nicht beachtet (Medienkompetenz)! Sie sind die Expert*innen bzw. sollen zu diesen werden. Dieselbe Problematik kann beim Streamen von Lehrveranstaltungen auftreten, da immer wieder unerlaubte Mitschnitte im Netz auftauchen. Wir suchen eine Lösung, doch dies ist nicht so einfach. Naivität im Umgang mit der IKT kann und darf an einer Universität keine Ausrede sein (und ist es im Falle des Falles vor dem Gesetzauch nicht)! 

Test: {\mathbb{Z}}, i=1 n+1i=12n(n+1)\prod_{i=1}^{n+1}i=1\cdot 2\cdots n\cdot (n+1) (Mathematik in LaTeX\LaTeX-Notation) 
Test: ${\mathbb{Z}}$, $\prod_{i=1}^{n+1}i=1\cdot 2\cdots n\cdot (n+1)$ (Mathematik in $\LaTeX$-Notation)
Letzte Änderung: 17.01.2017, 16:05 | 1402 Worte